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FC In. Usedom - Penzliner SV 4:1

Mit einem erlösenden 4:1 (2:0) Heimerfolg über den Penzliner SV haben die Landesliga-Fußballer des FC Insel Usedom am Sonntagnachmittag vor knapp 100 Zuschauern am Bansiner Fischerweg bei nasskalter Witterung ihre „Pflichtspielflaute“ mit zwei Niederlagen in Folge beendet.

„In der ersten Hälfte haben wir fast alles richtig gemacht, nach dem Wechsel gab’s zwar einigen Leerlauf, doch letztlich war der Sieg hoch verdient und die drei Punkte sind unter Dach und Fach“, zeigte sich FC-Trainer Heiko Jäger nach Spielschluss erleichtert. Der Gastgeber wollte schon zu Beginn zeigen, wer der Herr im Hause ist.

Dementsprechend legte man sich ins Zeug. Möglichkeiten ergaben sich für Tomasz Polarczyk (5.), Christian Gamradt (15.) und Benny Zirm, dessen toller Kopfball nur knapp am Pfosten vorbei zischte (17.). Zählbares blieb vorerst noch aus, doch dann brach Benthin mit einem verwandelten Elfmeter den Bann, nachdem Gamradt vom PSV-Schlussmann unsanft gestoppt wurde (27.). Anschließend bestimmte der Gastgeber weiterhin die Szenerie und konnte erneut jubeln. Gamradt servierte Benthin maßgerecht das Leder auf den Fuß, der dann auch keine Mühe hatte, um zu vollenden (42.). „Konzentriert weiterspielen, keine Lässigkeiten erlauben“. Das waren Worte, die Jäger seinen Schützlingen beim Pausentee mit in die zweite Halbzeit gab.

Und die FC-Fußballer hielten sich zunächst daran: Nicht der Gast, sondern Usedom machte Druck und erarbeitete mit schön heraus gespielten Kombinationen Chancen für Gamradt und Karsten Schmidt. Doch statt der erhofften 3:0-Führung fiel das 1:2-Anschlusstor per Kopf für Penzlin (53.). Dann tat Jäger einen guten Griff mit der Hereinnahme von Artur Swat, der Tom Nitzsche ablöste. Der Angreifer war nur zehn Minuten auf dem Feld, da hatte er auch schon mit einem schönen Lupfer in den Winkel das 3:1 besorgt (62.). Anschließend hätte der fleißige Zirm „den Sack zu binden“ können, scheiterte aber am PSV-Torwart. Penzlin steckte in des nicht auf, kämpfte und rackerte und prüfte Keeper Robert Woykos gleich mehrere Male (80./84./85.). „In dieser Phase das Anschlusstor – und es wäre noch mal eng geworden“, befürchtete Trainer Jäger. Letztlich aber war es erneut Benthin, der mit seinem dritten Treffer kurz vor dem Abpfiff die insgesamt ansprechende Leistung des Gastgebers krönte (4:1/90.). (Wolfgang Dannenfeldt/Nordkurier)

Tore: 1:0/2:0 Benthin (27.FS/42.), 2:1 Penzlin (53.), 3:1 Swat (62.), 4:1 Benthin (90.)

Aufstellung FC: Woykos - Borchers, M. Schmidt, Pohlmann, Edler (75. Szendeleit) - Zirm, Gamradt, Polarczyk, K. Schmidt - Benthin, Nitzsche (55. Swat)

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